Gordon Setter Knockraheen`s

Willkommen in der Lüneburger Heide

Über den Countdown

Die achte Woche beginnt und Kaja hat vom Tag des Ultraschall bis jetzt ihren Umfang von 59 cm auf 79 cm gesteigert und 3,5 kg zugenommen. Für eine so schlanke, durchtrainierte Hündin eine Menge. Der Bauch fühlt sich schon sehr fest an und ich warte beim abendlichen Kuscheln auf die ersten Welpenbewegungen.

Das Welpenzimmer ist bereit und Kaja hat gestern selbständig und stillvergnügt ihre Wurfkiste in Besitz genommen.

Ich denke, sie ist manchmal selbst erstaunt über ihre körperlichen Veränderungen und manche Dinge klappen auch nicht mehr. Das Loch im Wildzaun, ein unüberbrückbares Hindernis.

Die neunte Woche ist da und seit vier Tagen fühlen wir Welpenbewegungen. Sogar unsere erwachsenen Söhne setzen sich oft zu Kaja um die Welpen zu spüren. Kaja geniesst und wenn es wirklich stimmt,dass die Welpen das Streicheln fühlen und mögen, dann bekommen wir nur Schmusekatzen.

Am 15.02.2017 ist “ unsere Hebamme“ Monika gekommen. Bin ich froh, dass sie da ist, denn es ist nur Bücherwissen das durch meinen Kopf schwirrt. Die Tage vergehen ruhig, Hundegespräche fast den ganzen Tag. Ich lerne viel von Monikas Erfahrung.

Die Nächte sind gruselig. Kaja will oft raus und dann geht es mit Taschenlampe, Handtuch, Hund an der Leine im Nachtpolter um das Haus.

Wenn es hier im Dorf eine Webcam gäbe, ich hätte eine gute Einschaltquote. Freitag, der 17.02.2017 kommt und nachmittags stellen wir Veränderungen an Kaja fest. der Bauch wird hart, sie sieht dünner aus und die Atmung schneller. Leichte Wehentätigkeit oder einfach nur, Unwohlsein?

Meine Tierärztin hat gesagt:“ Sie erwarten doch keinen großen Wurf, das kann auch

schon mal 65 Tage dauern. Oh je, heute ist erst der 60. Tag.


Aber Kaja wird immer unruhiger, wechselt die Schlafplätze im Minutentakt und will immer raus. Also, Handtuch, Leine, Taschenlampe.

Monika und ich gehen dann mal nicht ins Bett sondern machen es uns am Kamin so gemütlich, wie es Kaja zulässt.